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Termine 2016/2017  

 

 

 

 

 

 

8.10.16, 10 - 18 h, Samstag

Thomaskirche Köln,

 

 

Chor- Singe-Tag "Kölner Chor"  in der Thomaskirche Köln, Lentstr.1, 50667 Köln

 

            
          

         

 

 

Samstag,

1.10.16 20h, Bonn

 

 

 

 

 

Jubiläumskonzert 30 Jahre " Düsseldorfer Obertonchor"

Jugendkirche Sankt Franziskus
Adolfstr.77
53111 Bonn

 

 

4.-6.11.16  Marienheide bei Gummersbach

 

 

 

 

 

Chorprobe des bundesweiten Singen-wie-im-Himmel-Chores, wer Interesse hat, bitte Kontakt mit mir aufnehmen

         

 

 

 

 

 

 

18.-20.11.2016

 

 

 

 

 

 

Jugendakademie Walberberg

                

 

Singe-Wochenende:

 

 

 

 

 

Kölner "Singen-wie-im-Himmel-Chor", wer mitsingen möchte,

 

 

 

hier gibt es die Informationen

 

 

 

 

 

 

 

 

29.12.16 - 1.1.17

 

 

 

Annweiler am Trifels

 

 

 

"Die Rauhnächte & mein Seelenlied",

 

 

ob der gelungenen Veranstaltungen der Vorjahre feiern wir nun zum fünften Mal Silvester an der Weinstrasse, bitte rechtzeitig anmelden, die Nachfrage ist rege

 

 

 

 

 

 

 

Einzelzimmer und Doppelzimmer bereits ausgebucht, Warteliste ist eingerichtet, 3 Personen auf der Liste

 

 

 

 

 


21.1.17  Ort: Köln, N.N.

 

Probensamstag Kölner Chor

 

 

 

 

11.-19.2. Enzklösterle / Schwarzwald

 

Singe- Winterwoche

Eine Woche singen, saunen, floaten, töpfern,
Winter-wandern, Ruhe & Entspannung finden in unberührter Natur

 

 

9.-12.3.17

 

 

Kapellenhof bei Frankfurt

 

Chor-Wochenende bundesweiter Chor
18.3.17 Ort: Köln, N.N.

 

Probensamstag Kölner Chor

 

 

 

 

 

11. März 2017, Frankfurt, Kirche Cantate-Domino

 

 

Frankfurter Nacht der spirituellen Lieder

mit dem bundesweiten Singen wie im Himmel Chor

 

 

http://www.cantatedomino-frankfurt.de/

 

 

 

 

 

 

12.-14.5. 2017

 

 

 

 

 

 

Jugendakademie Walberberg

 

 

 

 

 

Singe-Wochenende:

 

 

 

 

 

 

Kölner "Singen-wie-im-Himmel-Chor", wer mitsingen möchte,

 

 

 

 

hier gibt es die Informationen

 

27.5.-3.6.2017

 

 

Mallorca

 

 

 

 

 

Singen, Baden, Wandern & Paddeln

 

in der

Casa dela Vida, Calla Llombards

 

 

 

 

Einzelzimmer und Doppelzimmer bereits ausgebucht, Warteliste ist eingerichtet, 3 Personen auf der Liste

 

15.6.-18.6.17

 

 

Gut Alte Heide Wermelskirchen

 

Chor-Wochenende bundesweiter Chor
8.7.17  Ort: Köln, N.N. Probensamstag Kölner Chor

 

22.9.-24.9.17

Knüllwald bei Kassel

 

Chor-Wochenende bundesweiter Chor

 

 

 

 

 

13.-15.10.2017

 

 

 

 

 

 

Jugendakademie Walberberg

 

 

 

 

 

Singe-Wochenende:

 

 

 

 

 

 

 

Kölner "Singen-wie-im-Himmel-Chor", wer mitsingen möchte,

 

 

 

 

 

hier gibt es die Informationen

17.-19.11.17 Wilgersdorf bei Siegen Chor-Wochenende bundesweiter Chor
2.12.17  Ort: Köln N.N.

 

Probensamstag Kölner Chor

 

 

 

 

 

20.4.-22.4.18

 

 

Walberberg

 

 

Einladung zum Jubiläums-Chorfest  

 

 

mit allen Chören: " 10 Jahre Singen wie im Himmel Chöre"

 

 

   

 

 

 

 

 Stand: 29.8.16

Kontakt

Impressum & Haftungsausschluss

 

 

 

 

Dieter Wienand, Heddinghofen 48, 51399 Burscheid, 02174-7604065, 0177-4930340

 

Loreley: heute sinken die schiffer nicht mehr, sie kommen zu uns auf den felsen hoch

 

 

   Der Film "Wie im Himmel" von Kay Pollak aus dem Jahr 2004 hat wie ein Komet in mein und, wenn ich richtig fühle, in unser Bewusstsein hineingeleuchtet. Und nur gute Spuren hinterlassen. Wie viele Menschen ahnten und wussten um die bewegende und transformierende Kraft des andächtigen Singens - und blieben doch so oft mit dieser Erkenntnis, die im Innersten eine Audition- eine Hör-Erfahrung, ist,- allein. Mit seiner ihm ganz eigenen, Herzen erweichenden Art hat dieses Kino viele Türen geöffnet, hat viele, über eineinhalb Millionen Menschen tief berührt, weil sie sich in ihrer Sehnsucht nach Gemeinschaft, authentischem Leben und einer Musik, die Herzen öffnet,wieder fanden. Es hat Kommunikation herausgefordert und nicht nur durch sein offenes Ende viele Fragen gestellt.

   Und manche, sehr persönliche Antwort gefunden. Meine ist, daß ich endlich den  Namen für das, was ich schon so lange von Herzen tue, gefunden habe: "Singen wie im Himmel". Musik, Gesang allzumal, rührt Innerstes an, wenn ich mich ganz auf sie einlasse. Singen, so nah an und in mir wie kein anderes Musikinstrument, belebt, verändert, setzt in Gang, und transzendiert- kann über mich hinaus weisen.

   Ich weiß nicht mehr, wie oft ich den Film nun schon gesehen habe- und doch schaue ich ihn jedes Mal neu. So vieles geht mit meiner Seele in Resonanz. Die trockene Ernsthaftigkeit und der sublime Leistungsgedanke des Protestantismus, die mein und vieler Verhalten im Westen, in Europa wie den USA, in etlichen Bereichen prägt. Die überall präsente Gewalt, über die ich so oft, mich schützen wollend, hinwegsehe.

 

der wind weht auf dem loreleyfelsen

 

    Da wird die Frage gestellt nach einem, nach meinem gelingenden, erfüllten und sinnvollem Leben. Gesehen fühle ich mich auf einem Mal in meiner Sehnsucht nach dem "Ganz Anderen" und in meiner lebenslangen spirituellen Suche. Da erklingt Gabriellas Lied, das mich zu Tränen rührt, weil ich mich in meiner Schwäche erkannt fühle, weil ich mich im Erhört-werden spüre. Und nicht nur ich. Dieses Lied rührt nach wie vor Menschen jeden Alters, Kinder und Jugendliche in Schulen, Gymnasien, Erwachsene in Theatern wie Altersheimen an und auf. In ihm spüre ich eine Hoffnung, die im Halt und Aushalten einer ehrlichen und authentischen Gemeinschaft aufstrahlt.

   Da werde ich hingeführt zur allgegenwärtigen Präsenz meiner Endlichkeit, meines Sterbens und meines Todes, die mich immer aufs Neue zur steten Aufmerksamkeit und Achtsamkeit ruft. All das zentriert und komprimiert in einem Kinofilm von gut eineinhalb Stunden.

Dem Vergangenen Dank, dem Kommenden JA. Dag Hammerskjöd verdanke ich diese sehr verdichtete, zentrale Botschaft. Ihm und dem Geist dieses Filmes gebühren mein Dank.

 


Singen wie im Himmel

 

   Singen wie im Himmel bedeutet für mich: ich finde Freude in und an der Entfaltung meiner eigenen Stimme. Ich finde die Gewissheit, dass ich im geschützten Raum der Gruppe frei singen darf und kann. Ich erfahre, dass es hier kein richtig und kein falsch gibt. So kann ich mich mit meiner Stimme öffnen und mich in Sang und Klang (per-sonare) ausdrücken. Aus dieser Sicherheit heraus schaffen wir gemeinsam ein Feld tragender, gemeinsamer Klangenergie und Geborgenheit, an das ich mich, zurück zu Hause, erinnern kann. Ich trage die Töne und Lieder dann in mir, ob laut oder leise, und  sie können mich im Alltag froh, gealssen und klar machen.

  

"ich kann doch gar nicht singen"

 
Wie finde ich Zugang zu meiner Stimme und meiner Person?

 

    Ein erster Schritt ist das Hören: es gilt, wieder horchen zu lernen: zuhören, hinhören, anhören. Und aufzuhören, mich der Flut der Informationen und Sinnesreize auszuliefern. Stattdessen: welch ein Glück, den Sinn des Lauschens zu schärfen, die Empfänglichkeit für die sanfte Kraft der Stille zu steigern, im Reichtum des Schweigens zu schwelgen. Diese sind Bedingung, um Zugang zu meinem inneren Tempel zu finden, ihn zu erahnen und zu pflegen in Stille - ihm Raum und Verankerung in meinem Leben zu geben.

    Der zweite Schritt ist: körperliche Spannungen und Panzerungen zu lösen, indem ich meines Atems und meiner Stimme in langsamen Übungen sanft bewusst werde. Jede Zelle meines Körpers hat ihr eigenes Gedächtnis, ihre Erinnerung an Freude und Lust wie auch an Angst und Traumata. Meine Muskeln sind oft angespannt, zum Schutz vor neuen Schmerzen und Verletzungen. Im Tanzen und Singen  kann ich, wenn ich mich ein-lasse, eintauchen in den Fluß und mitgetragen werden, kann loslassen und aufhorchen, kann Heilungsprozessen Raum geben und frei und offen werden.

 

    Im 3.Schritt erspüre ich die Chakren, unsere Energiezentren, atmen und tönen in den ihnen zugehörigen Vokalen. Es folgt Einstimmen, Körper- und Energiearbeit und das Öffnen der Resonanz-räume des Körpers.

 

Ganz wichtig ist mir der vierte Bereich: die Bewegung und der Rhythmus, das meditative Tanzen wie auch das freie, ausgelassene Abtanzen.Die Meditation des Tanzes lehrt mich: einfache, ruhige oder auch beschwingte Kreistänze führen zur Mitte, zu meiner eigenen wie die Gruppe, die ich teile. Das stete Einüben der Schritte, das Wiederholen der Tanzform und die Eingängigkeit der Choreographien lassen mich zur Ruhe kommen. Alles Einfache dient besonders dem Üben von Konzentration und Achtsamkeit - und damit dem Erleben zeitloser Gegenwart und kann so zu einer besonderen Form des Gebets werden.Beim Tanz wird mir augenblicklich und eindrücklich klar, wie gewahr und  präsent ich bin.

 

 

landschaft bei maria laach

 

ohne Noten?

 

   Und als fünftes dann Singen, zunächst in der Gruppe, später auch freudig und ohne Angst allein. Leichte einstimmige Indianerlieder und die dazu gehörigen Tänze erden und sammeln mich. Der Klang nimmt mich mit auf die Reise. Ich höre meinen Namen aus der Ferne, gesungen von der Gruppe, er kommt näher und ich werde getragen, werde erhört, an- und aufgenommen ohne Leistung, ohne etwas tun zu müssen. Ich bin.

 
   Als sechsten Schritt singen wir leicht und mit Freude, vor allem OHNE NOTEN, Lieder des Herzens unterschiedlicher spiritueller Überlieferung: Ob einfache Choräle aus Taizé, südafrikanische Weisen, den irischen Reisesegen, Mantren westlicher wie östlicher Weisheit, Lieder der Kirchengesangbücher, Melodien schamanischen Ursprungs, die betörenden Gesänge der Sufis wie deutsche Volkslieder. Wir improvisieren, singen so, wie Stimme und Herz sich im Jetzt anfühlen. Wir chanten, d.h. wir suchen frei eine eigenen Melodie im gemeinsamen Klang.

 

   Und wir lernen als nächstes: Obertöne hören und singen. Je nach Konsonant oder Vokal, Umlaut oder Silbenzusammenhang begleiten unsere Sprache feine, hohe Melodien. Schon während langsamen Sprechens bilden sich feine Gesangslinien „über“ dem gesprochenen Wort. Je nach Stimme, je nach Instrument, je nach Technik klingen Obertöne deutlicher oder gedeckter im Hintergrund. Aber immer klingen sie mit. Im stetigen Horchen und Üben kann ich schließlich zwei unabhängige Melodien mit einer, mit meiner Stimme singen. Über dem Grundton erklingt, einer Hirtenflöte gleich, eine Melodie aus Obertönen, deutlich hör- und vernehmbar.

 

 

 

gruen_dieter_wienand_acryl_22_07_12

 

  Was sind Obertöne?

 

   Wenn ich auf die Obertöne achte, werde ich aufmerksam, entschleunige mich und mein Leben, und werde offen in der Gemeinschaft des Singens. Werde aus der Achtsamkeit des Tönens hingeführt zu Stille und Meditation, und komme so im letzten Schritt zur Frage: wie kann ich heute spirituell leben und das Immaterielle, das Unsagbare, die Sehnsucht nach dem ganz anderen, in meinen Alltag integrieren? Das gemeinschaftliche Singen wie Tönen, das Sich-Sammeln im Atem und in der Stille sind für mich wesentliche Grundpfeiler einer spirituellen Lebenshaltung, die mich vom ersten Ton an verändert.  

 

   Wer den Film "Wie im Himmel" gesehen hat, weiß, worum es geht.

   Wir treffen uns in Deutschland, in Köln, Berlin, Koblenz, Krefeld zu regelmäßigen, monatlichen Terminen zu Singe-Abenden, offen für alle. Die, die weiter wollen, singen im "Singen-wie-im-Himmel-Chor", dessen Mitsingende mutig, selbstsicher und froh genug sind, unter behut-samer Anleitung auch öffentlich aufzutreten, um zum Mit-Singen anzustiften. Und wir singen an beseelten Orten, an Orten der Kraft, um äußere und innere Schönheit zu verbinden, gestörte Energien auszubalancieren und Kraft zu schöpfen:

 

   am Lago Maggiore wie im Tessin, wir wandern und singen auf den Spuren des heiligen Franziskus und der heiligen Klara in und um Assisi, wir erleben wandernd und tönend die wilde schöne Natur auf Elba und in der nördlichen Toskana, wir entdecken die schöne nahe Heimat, ob auf der Loreley, in Maria Laach, im Odenwald, im Kleinwalsertal, im Siebengebirge, im Ahrtal, im Trifelser Land, ob auf den Spuren Hermann Hesse´s im Schwarzwald, am Wannsee in Berlin oder im Rosengarten in Köln.

Herzlich willkommen!

 

 

Regenbogentoene auf dem odileinberg/elsass

 

 

Singen wie im Himmel noch nicht in der Nähe?

 

Wenn sich mindestens 8 Interessierte zusammenfinden, komme ich zu einem Wochenend-oder Tagesseminar in Ihren Wohnort. Singetage gibt es derzeit in Köln, Berlin, Münster, Hannover, Bielefeld, Euskirchen, Krefeld.

 

Wie möchte ich meinen Geburtstag feiern?

Runde ( und natürlich auch unrunde )Geburtstage gestalte ich gerne mit Ihnen mit Sang und Tanz: feierlich verbindend, gleichzeitig froh, ausgelassen und  besinnlich. Das Besondere an dieser Form: es kann sich eine ganz neue Qualität einer gemeinsam feiernden Gemeinschaft bilden und verbinden. Die je einzeln verbundenen Cliquen, Verwandte und Gruppen können sich öffnen. Menschen können sich neu begegnen und kennenlernen, und das Geburtstagskind ist in all der Arbeit  und Organisation, in dem verständlichen Drang zur Kommunikation und unaufhörlicher Betriebsamkeit JETZT endlich als Feiernde und Gefeierte im Mittelpunkt des Geschehens.

 

 Und so ist solch ein Fest doch eigentlich auch gemeint, oder?

 

Bitte melden sie ihr Datum rechtzeitig an, denn gerade Wochenenden sind Termin-mäßig früh ausgebucht.

 

 

 gelb_dieter_wienand_acryl_22_07_12

 

Obertöne singen lernen

 

 

   - einzeln und/oder in kleinen Gruppen- bis maximal drei, bitte.

 

Wer Obertonsingen wirklich- es bedarf des Begeistert-Seins und einem gerappelt Maß an Geduld und Ausdauer- lernen möchte: am Anfang steht das Hören. Meine weitere Erfahrung ist: ich persönlich habe mich am schnellsten und intensivsten im Einzelunterricht entwicklelt. Und dann das Neue  für mich in gut in resonierenden Räumen geübt. Daher biete ich Unterricht im Obertöne singen für Einzelpersonen und kleine Gruppen an: 50 min für 50,-€

 

 

  die sonnenblumen im tibertal 

 

Wie möchte ich eine/meine Abschieds,- Beerdigungsfeier gestalten ?

 

  Leben und Tod gehören zusammen und sind eng miteinander verwoben. Begrenzte Zeit bin ich in dieser Welt. Das weiß ich, seit ich klar denken kann. Und will es dennoch oft nicht wahr-haben. Nur durch eine hauchdünne Wand bin ich getrennt von den mir Voran-Gegangenen. Diese Schleier zu lüften, die Gegangenen gleichzeitig loslassen zu können wie sie als mir  nahen Gefährten und Helfer an meiner  Seite stehen zu haben, das wünsche ich mir. Mit meinen Ahnen gemeinsam wandere ich, Pilgernden gleich, in einer Karawane, der Oase spiralförmig entgegen wie von ihr weg, und die nachwachsende Generation, Kinder und Kindeskinder ist mir - so fremd es auch klingen mag -frohen Mutes auf den Fersen.

 

Wenn dann Sterben und Tod anstehen: Leichenschmaus und der öde Charme mancher Trauerhalle, große Unsicherheit: sollen/wollen wir kirchlich beerdigen? Was wollte der Verstorbene? Und was werden die Leute sagen- was erwartet die Umgebung- was meine ich, daß sie erwartet? Letzlich suche ich dann doch oft Hilfe bei kirchlichen Institutionen.In die endlose Trauer fallen unklare Fragen der Pietät und Sitte, lerne ich die Friedhofsordnung kennen und suche beistand beim Beerdigungsinstitut, erkundige mich über Friedwald, Asche-Streu-Wiese, low-budget Särge und Formalia.

 

Ich lebe in einer Zeit der Umbrüche, auf der Suche nach neuen, mir entsprechenden authentischen Feiern und Formen. Ich möchte mich in ihnen wiederfinden können, mich wie  auch die gemein-sam gelebte Zeit mit meinen Liebsten, mit all ihren Farben, Brüchen  und Facetten,  die spannung-sreichen wie die harmonischen. Ich möchte mein Leben hier in Würde gefeiert wissen.

 

Stille, Tönen und Singen, Rückblick und Trauer, Loslassen wie Vertrauen schöpfen zu Neuem: für all dies bedarf es bei der Abschiedsfeier ganz vieler Zeit- um alle aufkommenden Gefühle im geschützten Raum zulassen und in Annahme und Versöhnung verwandeln zu lassen.

 

Singen und der Schutz einer feierlich verbundenen Gemeinschaft können  dabei helfen.

 

Ich persönlich möchte im Kreise mir naher Menschen hinübergehen, die mich singend und tönend begleiten, die achtsam sind und da, wenn ich sie brauche.

 

Sprechen Sie mich bei Fragen einfach persönlich an.

 

5 Jahre und 55 JubilarInnen, die Gruppe gross  genug, um in Fuelle zu feiern, das Foto klein genug, um im Netz unerkannt zu bleiben ;-)

 

Biografie:

 

Dieter Wienand, 1959 in Siegen/ Westfalen geboren, ist Musiker und Anstifter zum frohen Singen aus Berufung. Vater zweier Töchter und glücklicher Großvater. Eine frühe Ausbildung am Klavier, über 30 Jahre musikpädagogische Erfahrung als "traditioneller" Instrumentallehrer und Musikschulleiter sowie ein fünfjähriges Studium der evangelischen Theologie bilden eine bunte und tragende Basis für die heutige Erwachsenen-Bildungsarbeit.

Seit dem Jahr 2000 vertieftes Hineinhorchen in die Stimme, den Spiegel unseres Selbst, durch Obertonsingen und in der intensiven Arbeit mit Chören. Mitglied im Düsseldorfer Obertonchor seit 2003. Seit 2006 Anleiter zum freien Singen und zur Stimm-Improvisation.  

Entdecker außergewöhnlicher Klangräume und klingender Kirchen. Gründer dreier Chöre: dem bundesweite Singen-wie-im-Himmel-Chor 2008, seiner jüngeren Schwester, dem Kölner Chor von 2013 und dem Fährleute- Chor, einem Chor für das Leben & Sterben, 2011.

in Assisi, christlich-buddhistisches Retreat 2006im kloster monte casale, umbrien 2009, Duebbekold, Obertonchor

 

Er konzertiert und lehrt vorwiegend in Deutschland und Italien die Freude an der eigenen Stimmentfaltung und das Eintauchen in einen gemeinsamen tragenden Klang.

Wer den Film "Wie im Himmel" gesehen hat, ahnt, worum es hier gehen kann. 

Gleichzeitig, sozusagen diese schillernde Lebensgeschichte bündelnd, sieht er sich auf einem sehr persönlichen spirituellen Weg. Dieser wäre, historisch betrachtet, am ehesten mit dem Worte "Mystiker" zu umschreiben.

Im Hinein-führen in einen Raum der Sammlung, der Stille, der Achtsamkeit, in der Ver-senkung in Musik, in die klingende Stille und Meditation können je persönliche Wege bereitet und Räume geöffnet werden, die uns lange vergessen schienen.  

Mit fortschreitender Praxis wird ihm eines immer wichtiger: das Verflechten von spiritueller Praxis mit Freude und Humor, eine wahrlich prickelnde Mischung.

 

seraphim im kloster san damiano, assisi

 

Einige Worte zum Begriff "

Mystik

 

"Es gibt viele Lampen, aber nur ein Licht", sagen die Sufis.

 

   "Mystik" ist in der Umgangssprache leider ein ungenauer, schillernder und von Ängsten vor  Dunklem und Unheimlichem  besetzter Begriff geworden. Er weckt  Assoziationen an Computer-spiele mit bedrohlichen Burgen und furchterregenden Gestalten. Oder er vermittelt uns etwas, das sich anfühlt wie gebeugt Ehrfurcht-Gebietendes vor den großen Heiligen vergangener Jahrhunderte, fern des eigenen Lebens und der persönlichen Möglichkeiten im Alltag heute.

   Das ist schade, geht es doch im  mystischen Erleben um die Ahnung des Eins-Seins und Werdens, der "unio mystica", wie sie von den uns Vorangegangen benannt wurde: um das jedem und jeder mögliche unbeschreibbare Erleben-Dürfen  einer begnadeten Erfahrung von Erfüllt-Sein und Sinn.Den Boden  dafür können bedingungslose Liebe, Dankbarkeit, Freude, Stille, Versenkung Singen und Tönen, Meditation und Achtsamkeit bereiten. Die Erfahrung des Eins-Seins mit dem Göttlichen, dem BeGlücktwerden von Liebe, der Feier grenzenloser Seeligkeit wie Verbundenheit und folglich der Hinführung zum Wesentlichen in diesem meinem Leben ist jedoch und letzlich ein Geschenk, daß  nicht "erarbeitet" oder "verdient" kann.

Sie kann nur im (Los)Lassen geschehen. 

   Und, diese Erfahrung führt in eine Spiritualität im Alltag, die nicht mehr zwischen "profanem" und "heiligem" Raum unterscheidet, sondern die Einzigartigkeit eines jeden Augenblickes feiert.


 

" Küss´mich, Geliebter, und die Nacht,

sie wird nicht enden.

Gib mir ein Wort, geheim,

auf dass ich mich erinnere."  

 

(Dieter Wienand)

 

    MystikerInnen gab und gibt es zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Die mittalterlichen MeisterInnen von Meister Eckhart bis Mechthild von Magdeburg, von Rumi bis Franz von Assisi, von der heiligen Hildegard bis Johannes vom Kreuz wurden berühmt zu Lebzeiten und sind uns heute bekannt dank ihrer Überlieferung. Sie haben uns durchlebte Weisheiten ihrer oft entbehrungsreichen Erfahrung in Gedichten, Liedern und Texten hinterlassen. Diese können uns eine große Hilfe auf dem Weg der Wiederentdeckung einer tiefen, lebendigen von Erfahrung gespeister und von  Institutionen befreiten Spiritualität sein. Sie berichten von einem Weg des Eins-Werdens, der geprägt ist von brennender Sehnsucht, Hingabe wie Aufgabe, Geduld, Mut, Freude und such von langen Zeiten abgrundtief - dunkler Nacht. Sie machen mir unmißverständlich deutlich: not-wendig ist, daß ich mich auf den Weg mache.

   Aus vielen spirituellen Traditionen wird die Weisheit überliefert: "Folge nicht blind den getrampelten Pfaden, suche drängend jetzt, was die Alten suchten, und tue es mit feurigem und liebendem Herzen!"

"Religion trennt, Spiritualität verbindet", schreibt Joachim-Ernst Berendt.

 

 

   Auf Grund eines "All-Eins-Seins"-Erlebnisses aus heiterem Himmel mit 18 jugendlichen  Jahren studierte ich evangelische Theologie, weil ich dort Auskunft, Rat, Hilfe, LehrerInnen und Wegweiser  zu finden erhoffte. In der lebensfernen, abgehobenen Wissenschaftlichkeit theologischer Denkmodelle aber gab es für mich keine Resonanz, geschweige denn Begleitung auf dieser Suche. Mehr und mehr nimmt sich heutzutage wieder, Gott-sei-Dank, in Leben wie in Büchern, der Schatz der Mystik neuen Raum, in Religionen und Spiritualität, wandelt mich und bringt mich auf den Weg.

   Für den  christlich-westlichen Weg darf ich an dieser Stelle Pierre Stutz für seine ehrlichen, aufschlussreichen Bücher danken, Williges Jäger für sein kompromißloses, klares Denken, Anselm Grün für seine handfeste, praktische Lebenshilfe, Graf Dürkheim für die Zuspitzung in der Formulierung  "Alltag als Übung". In der Achtsamkeit des Alltäglichen liegt für mich die wahre "Kunst des Lebens " ge- und verborgen.

   Ich danke Neil Douglas-Klotz von ganzem Herzen  für seine Rück-Übersetzung des Vater-Unser´s in die aramäische Sprache, dem ABWUN, und für seine Arbeiten in Schrift, Wort, Musik und Tanz. Das ABWUN hat mir die wahrlich umwälzende Kraft und Essenz der Botschaft Jesu wiederentdeckt, jenseits der unaufmerksam dahinhingeleierten Formeln, und meinen Horizont der Wiege der christlichen Botschaft,  dem nahen Osten hin, fulminant erweitert.

 

 

   Die Reisen  nach Indien, Japan und in die Mongolei haben mich Demut, Bescheidenheit, Offenheit und Gastfreundschaft gelehrt. Die unfaßbare Präsenz einer mongolischen Schamanin, das entwaffnende Vertrauen eines Yogananda, die prägnante Klarheit eines Kobo Daishi, die hingebungsvolle Frömmigkeit muslimischer Freunde sagen mir: lange Zeit empfand ich Inhalt und Ende der "Morgenlandfahrt" Hermann Hesse´s als für mich unbefriedigend, ohne- ich bin ganz ehrlich- ein "Happy end", seltsam unpräzise.

Bis mir aufging: er schildert einen Prozess, eine Entwicklung, die sich entfaltet ins Jetzt und bis heute.Das bin ICH auf dem Weg, der dort geschildert wird.Und wenn ich mich ehrlich öffnen und mitteilen kann, beginnt ein "Wir", und als "Wir" sind gemeinsam auf dem Weg, auf der Morgenland-Fahrt ins eigene Innere wie das der Gruppe.

Da gibt es keinen Weg, kein Ziel, kein Ende- es gibt nur- und da zitiere ich gerne Joachim  Ernst Berendt: " Es gibt nur Gehen. Und darin: finden."

Ich bin froh, endlich Weggefährten und BegleiterInnen gefunden zu haben.
 
In großer Dankbarkeit und Gedenken an Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke und Joachim-Ernst Berendt. Und an Amma, die in ihren Umarmungen unendliche Liebe schenkt.
 

 

in der mongolei - mit pfeife 

 

 

Und Alles mündet in einen harmonischen Fünfklang:

 

sich hingeben

 

 

teilen können

 

 

 

 

 

ganz werden

 

 

 

 

aus dem Vollen schöpfen

 

 

 

Sein-lassen