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italiano in italiano: www.cantare-come-in-cielo.eu


Aktuell:


Meditation des Tanzes
mit Elisabeth Klug- Wienand
10.-12.Febr.2012
Zeit: Fr 18h bis So 14 h
 


Tanzen verbindet 
Tanzen genießen - Tänze weitergeben:

Für alle, die Tänze gerne in ihrem beruflichen

(oder auch privaten) Umfeld anwenden möchten.

Auch für BeginnerInnen

 

Bei unseren gemeinsamen Wochenenden mit Dieter zum „Singen und Tanzen wie im Himmel“ wurde ich nun schon des Öfteren angesprochen, ob ich nicht einmal einen Kurs anbieten kann, in dem wir so an den Tänzen arbeiten, dass sie auch weitergegeben bzw. gelehrt werden können. Daher biete ich ein Wochenende „Meditation des Tanzes“ an, das die Musik wie auch das Notieren der Tanzanleitungen mit beinhaltet. Für alle, die Tänze gerne in ihrem beruflichen (oder auch privaten) Umfeld anwenden möchten. Dieter ist zwar nicht dabei, aber gesungen wird natürlich trotzdem. Dazu bitte gerne eigene Instrumente mitbringen.

ORT: landschaftlich ein Traum: direkt auf dem Loreleyfelsen! www.loreley-herberge.de, Auf der Loreley, 56346 St. Goarshausen. Bitte mitbringen: Thermoskanne, Schreibzeug, leichte Tanz-/Hallenschuhe oder wenigstens Gymnastikschläppchen, Hausschuhe/warme Socken + warme Kleidung, eigene Handtücher. Bettwäsche ist vorhanden. Kosten: Übernachtung/Vollpension ab 29,-Euro pro Person/Tag im Mehrbettzimmer. DZ/EZ möglich. Vergabe der Zimmer nach Reihenfolge der Anmeldung. Kurskosten 120,-€

Bitte anmelden bei
Elisabeth Klug- Wienand, Küppersteger Str.25,
51373 Leverkusen, 

0214 83097980

 sms an 01577 1626479


Sa 10.3.2012, 20h ,  Meschede Benediktinerabtei Königsmünster,Konzert: Düsseldorfer Obertonchor Christian Bollmann
   
Sa 17.3.2012 Krefeld,meditatives Tanzen & Singen, Kontakt Irene 02151-9340974
Fr 27.4.2012 Bonner Nacht der spirituellen Lieder am 27.04.2012 von 20.00 bis 23.00 Uhr in
der Jugendkirche Sankt Franziskus, Adolfstr. 77 in 53111 Bonn
http://bonner-nacht-der-spirituellen-lieder.de


Singe - Jahresgruppe 2012 auf der Loreley

4 aufbauende Wochenenden Abwun ( das aramäische Vater Unser ),

Gruppen - wie Einzel-Improvisation und persönliche  Stimmentfaltung
24.-26.2., 1.-3.6.,21.-23.9., 16.-18.11.2011 unter Seminare >

noch 3 Plätze frei 

 

 

neu:

"Beziehung, die man tanzen kann"
Tango als Selbsterfahrung für Paare
ein Schnuppertag in der Thomaskirche Köln
mit Johannes Feuerbach


Sa, 28.4.2012, 10 -18 Uhr,
Info bei mir + im Text auf der Seite Seminare
noch Platz für 8 Paare



franziskus blickt über die tiber-ebeneim Hesse Haus in Montagnola, der casa camuzziLoreley: heute sinken die schiffer nicht mehr, sie kommen zu uns auf den felsen hoch

 

 

Singeabende in Berlin & Köln unter "Regelmäßig">

  

Singen wie im Himmel Chor  unter "Regelmäßig"> 

 

Workshops im Wasserspeicher Berlin unter "Regelmäßig">

 

 Tage, Abende & Nächte der spirituellen Lieder in Köln>

 

 Paddeln & Singen 23.-26.8. 2012  auf der Lahn unter "Regelmäßig">

   

ALLE Termine unter "Seminare" >

 

Singen & Tanzen wie im Himmel unter "Regelmäßig ">

 

Ausführliche Beschreibungen der Reisen unter "Klangreisen">

 

Musik zum Sterben Wochenendseminar Januar 2012 unter "Seminare" >

 

FährLeute-Chor Rheinland  auf dieser Seite im folgenden Text V

 

Cd´s  und Infos unter "Kontakt">

 

 

Lichtertanz in der Thomaskirche Köln

 

 

Der Film "Wie im Himmel"

 

   Der Film "Wie im Himmel" von Kay Pollak aus dem Jahr 2004 hat wie ein Komet in mein und, wenn ich richtig fühle, in unser Bewusstsein hineingeleuchtet. Und nur gute Spuren hinterlassen. Wie viele Menschen ahnten und wussten um die bewegende und transformierende Kraft des andächtigen Singens - und blieben doch so oft mit dieser Erkenntnis, die im Innersten eine Audition- eine Hör-Erfahrung, ist,- allein. Mit seiner ihm ganz eigenen, Herzen erweichenden Art hat dieses Kino viele Türen geöffnet, hat viele, über eineinhalb Millionen Menschen tief berührt, weil sie sich in ihrer Sehnsucht nach Gemeinschaft, authentischem Leben und einer Musik, die Herzen öffnet,wieder fanden. Es hat Kommunikation herausgefordert und nicht nur durch sein offenes Ende viele Fragen gestellt.

   Und manche, sehr persönliche Antwort gefunden. Meine ist, daß ich endlich den  Namen für das, was ich schon so lange von Herzen tue, gefunden habe: "Singen wie im Himmel". Musik, Gesang allzumal, rührt Innerstes an, wenn ich mich ganz auf sie einlasse. Singen, so nah an und in mir wie kein anderes Musikinstrument, belebt, verändert, setzt in Gang, und transzendiert- kann über mich hinaus weisen.

   Ich weiß nicht mehr, wie oft ich den Film nun schon gesehen habe- und doch schaue ich ihn jedes Mal neu. So vieles geht mit meiner Seele in Resonanz. Die trockene Ernsthaftigkeit und der sublime Leistungsgedanke des Protestantismus, die mein und vieler Verhalten im Westen, in Europa wie den USA, in etlichen Bereichen prägt. Die überall präsente Gewalt, über die ich so oft, mich schützen wollend, hinwegsehe.

der wind weht auf dem loreleyfelsen

      

    Da wird die Frage gestellt nach einem, nach meinem gelingenden, erfüllten und sinnvollem Leben. Gesehen fühle ich mich auf einem Mal in meiner Sehnsucht nach dem "Ganz Anderen" und in meiner lebenslangen spirituellen Suche. Da erklingt Gabriellas Lied, das mich zu Tränen rührt, weil ich mich in meiner Schwäche erkannt fühle, weil ich mich im Erhört-werden spüre. Und nicht nur ich. Dieses Lied rührt nach wie vor Menschen jeden Alters, Kinder und Jugendliche in Schulen, Gymnasien, Erwachsene in Theatern wie Altersheimen an und auf. In ihm spüre ich eine Hoffnung, die im Halt und Aushalten einer ehrlichen und authentischen Gemeinschaft aufstrahlt.

 

   Da werde ich hingestoßen auf die allgegenwärtige Präsenz meiner Endlichkeit, meines Sterbens und meines Todes, die mich immer aufs Neue zur steten Aufmerksamkeit und Achtsamkeit drängt. All das zentriert und komprimiert in einem Kinofilm von gut eineinhalb Stunden.

Dem Vergangenen Dank, dem Kommenden JA. Dag Hammerskjöd verdanke ich diese sehr verdichtete, zentrale Botschaft. Ihm und dem Geist dieses Filmes gebühren mein Dank.

 


Singen wie im Himmel  


   Singen wie im Himmel bedeutet für mich: ich finde Freude in und an der Entfaltung meiner eigenen Stimme. Ich finde die Gewissheit, dass ich im geschützten Raum der Gruppe frei singen darf und kann. Ich erfahre, dass es hier kein richtig und kein falsch gibt. So kann ich mich mit meiner Stimme öffnen und mich in Sang und Klang (per-sonare) ausdrücken. Aus dieser Sicherheit heraus schaffen wir gemeinsam ein Feld tragender, gemeinsamer Klangenergie und Geborgenheit, an das ich mich, zurück zu Hause, erinnern kann. Ich trage die Töne und Lieder dann in mir, ob laut oder leise, und  sie können mich im Alltag froh, gealssen und klar machen.

 

 

 

 

"ich kann doch gar nicht singen"


Wie finde ich Zugang zu meiner Stimme und meiner Person?

    Ein erster Schritt ist das Hören: es gilt, wieder horchen zu lernen: zuhören, hinhören, anhören. Und aufzuhören, mich der Flut der Informationen und Sinnesreize auszuliefern. Stattdessen: welch ein Glück, den Sinn des Lauschens zu schärfen, die Empfänglichkeit für die sanfte Kraft der Stille zu steigern, im Reichtum des Schweigens zu schwelgen. Diese sind Bedingung, um Zugang zu meinem inneren Tempel zu finden, ihn zu erahnen und zu pflegen in Stille - ihm Raum und Verankerung in meinem Leben zu geben.

    Der zweite Schritt ist: körperliche Spannungen und Panzerungen zu lösen, indem ich meines Atems und meiner Stimme in langsamen Übungen sanft bewusst werde. Jede Zelle meines Körpers hat ihr eigenes Gedächtnis, ihre Erinnerung an Freude und Lust wie auch an Angst und Traumata. Meine Muskeln sind oft angespannt, zum Schutz vor neuen Schmerzen und Verletzungen. Im Tanzen und Singen  kann ich, wenn ich mich ein-lasse, eintauchen in den Fluß und mitgetragen werden, kann loslassen und aufhorchen, kann Heilungsprozessen Raum geben und frei und offen werden.

    Im 3.Schritt erspüre ich die Chakren, unsere Energiezentren, atmen und tönen in den ihnen zugehörigen Vokalen. Es folgt Einstimmen, Körper- und Energiearbeit und das Öffnen der Resonanz-räume des Körpers.

   Ganz wichtig ist mir der vierte Bereich: die Bewegung und der Rhythmus, das meditative Tanzen wie auch das freie, ausgelassene Abtanzen.Die Meditation des Tanzes lehrt mich: einfache, ruhige oder auch beschwingte Kreistänze führen zur Mitte, zu meiner eigenen wie die Gruppe, die ich teile. Das stete Einüben der Schritte, das Wiederholen der Tanzform und die Eingängigkeit der Choreographien lassen mich zur Ruhe kommen. Alles Einfache dient besonders dem Üben von Konzentration und Achtsamkeit - und damit dem Erleben zeitloser Gegenwart und kann so zu einer besonderen Form des Gebets werden.Beim Tanz wird mir augenblicklich und eindrücklich klar, wie gewahr und  präsent ich bin.

 

 

landschaft bei maria laach

 

 

ohne Noten?

 

   Und als fünftes dann Singen, zunächst in der Gruppe, später auch freudig und ohne Angst allein. Leichte einstimmige Indianerlieder und die dazu gehörigen Tänze erden und sammeln mich. Der Klang nimmt mich mit auf die Reise. Ich höre meinen Namen aus der Ferne, gesungen von der Gruppe, er kommt näher und ich werde getragen, werde erhört, an- und aufgenommen ohne Leistung, ohne etwas tun zu müssen. Ich bin.

 
   Als sechsten Schritt singen wir leicht und mit Freude, vor allem OHNE NOTEN, Lieder des Herzens unterschiedlicher spiritueller Überlieferung: Ob einfache Choräle aus Taizé, südafrikanische Weisen, den irischen Reisesegen, Mantren westlicher wie östlicher Weisheit, Lieder der Kirchengesangbücher, Melodien schamanischen Ursprungs, die betörenden Gesänge der Sufis wie deutsche Volkslieder. Wir improvisieren, singen so, wie Stimme und Herz sich im Jetzt anfühlen. Wir chanten, d.h. wir suchen frei eine eigenen Melodie im gemeinsamen Klang.

 

   Und wir lernen als nächstes: Obertöne hören und singen. Je nach Konsonant oder Vokal, Umlaut oder Silbenzusammenhang begleiten unsere Sprache feine, hohe Melodien. Schon während langsamen Sprechens bilden sich feine Gesangslinien „über“ dem gesprochenen Wort. Je nach Stimme, je nach Instrument, je nach Technik klingen Obertöne deutlicher oder gedeckter im Hintergrund. Aber immer klingen sie mit. Im stetigen Horchen und Üben kann ich schließlich zwei unabhängige Melodien mit einer, mit meiner Stimme singen. Über dem Grundton erklingt, einer Hirtenflöte gleich, eine Melodie aus Obertönen, deutlich hör- und vernehmbar.

 

 

 

 

 

was sind Obertöne?

 

   Wenn ich auf die Obertöne achte, werde ich aufmerksam, entschleunige mich und mein Leben, und werde offen in der Gemeinschaft des Singens. Werde aus der Achtsamkeit des Tönens hingeführt zu Stille und Meditation, und komme so im letzten Schritt zur Frage: wie kann ich heute spirituell leben und das Immaterielle, das Unsagbare, die Sehnsucht nach dem ganz anderen, in meinen Alltag integrieren? Das gemeinschaftliche Singen wie Tönen, das Sich-Sammeln im Atem und in der Stille sind für mich wesentliche Grundpfeiler einer spirituellen Lebenshaltung, die mich vom ersten Ton an verändert.

 

   Wer den Film "Wie im Himmel" gesehen hat, weiß, worum es geht.

 

   Wir treffen uns in Deutschland, in Köln, Berlin, Koblenz, Krefeld zu regelmäßigen, monatlichen Terminen zu Singe-Abenden, offen für alle. Die, die weiter wollen, singen im "Singen-wie-im-Himmel-Chor", dessen Mitsingende mutig, selbstsicher und froh genug sind, unter behut-samer Anleitung auch öffentlich aufzutreten, um zum Mit-Singen anzustiften. Und wir singen an beseelten Orten, an Orten der Kraft, um äußere und innere Schönheit zu verbinden, gestörte Energien auszubalancieren und Kraft zu schöpfen:

 

   am Lago Maggiore wie im Tessin, wir wandern und singen auf den Spuren des heiligen Franziskus und der heiligen Klara in und um Assisi, wir erleben wandernd und tönend die wilde schöne Natur auf Elba und in der nördlichen Toskana, wir entdecken die schöne nahe Heimat, ob auf der Loreley, in Maria Laach, ob auf den Spuren Hermann Hesse´s im Schwarzwald, am Wannsee in Berlin oder an der Ahr. 

 

Herzlich willkommen!

 

Regenbogentoene auf dem odileinberg/elsass

 

 

Singen wie im Himmel noch nicht in der Nähe?

Wenn sich mindestens 8 Interessierte zusammenfinden, komme ich zu einem Wochenend-oder Tagesseminar in Ihren Wohnort. Singetage gibt es derzeit in Köln, Berlin, Münster, Hannover, Bielefeld, Euskirchen, Krefeld.

 

Wie möchte ich meinen Geburtstag feiern?

Runde ( und natürlich auch unrunde )Geburtstage gestalte ich gerne mit Ihnen mit Sang und Tanz: feierlich verbindend, gleichzeitig froh, ausgelassen und  besinnlich. Das Besondere an dieser Form: es kann sich eine ganz neue Qualität einer gemeinsam feiernden Gemeinschaft bilden und verbinden. Die je einzeln verbundenen Cliquen, Verwandte und Gruppen können sich öffnen. Menschen können sich neu begegnen und kennenlernen, und das Geburtstagskind ist in all der Arbeit  und Organisation, in dem verständlichen Drang zur Kommunikation und unaufhörlicher Betriebsamkeit JETZT endlich als Feiernde und Gefeierte im Mittelpunkt des Geschehens.

  Und so ist solch ein Fest doch eigentlich auch gemeint, oder?

Bitte melden sie ihr Datum rechtzeitig an, denn gerade Wochenenden sind Termin-mäßig früh ausgebucht.

 

 

 

Obertöne singen lernen

   - einzeln und/oder in kleinen Gruppen- bis maximal drei, bitte.

Wer Obertonsingen wirklich- es bedarf des Begeistert-Seins und einem gerappelt Maß an Geduld und Ausdauer- lernen möchte: am Anfang steht das Hören. Meine weitere Erfahrung ist: ich persönlich habe mich am schnellsten und intensivsten im Einzelunterricht entwicklelt. Und dann das Neue  für mich in gut in resonierenden Räumen geübt. Daher biete ich Unterricht im Obertöne singen für Einzelpersonen und kleine Gruppen an: Zeitstunde 50,-€

 

 


 

Wie möchte ich eine/meine Abschieds,- Beerdigungsfeier gestalten ?

 

  Leben und Tod gehören zusammen und sind eng miteinander verwoben. Begrenzte Zeit bin ich in dieser Welt. Das weiß ich, seit ich klar denken kann. Und will es dennoch oft nicht wahr-haben. Nur durch eine hauchdünne Wand bin ich getrennt von den mir Voran-Gegangenen. Diese Schleier zu lüften, die Gegangenen gleichzeitig loslassen zu können wie ihn/sie als mir  nahen Gefährten und Helfer an meiner  Seite stehen zu haben, das wünsche ich mir. Mit meinen Ahnen gemeinsam wandere ich, Pilgernden gleich, in einer Karawane, der Oase spiralförmig entgegen wie von ihr weg, und die nachwachsende Generation, Kinder und Kindeskinder ist mir - so fremd es auch klingen mag -frohen Mutes auf den Fersen.

 

Wenn dann Sterben und Tod anstehen: Leichenschmaus und der öde Charme mancher Trauerhalle, große Unsicherheit: sollen/wollen wir kirchlich beerdigen? Was wollte der Verstorbene? Und was werden die Leute sagen- was erwartet die Umgebung- was meine ich, daß sie erwartet? Letzlich suche ich dann doch oft Hilfe bei kirchlichen Institutionen.In die endlose Trauer fallen unklare Fragen der Pietät und Sitte, lerne ich die Friedhofsordnung kennen und suche beistand beim Beerdigungsinstitut, erkundige mich über Friedwald, Asche-Streu-Wiese, low-budget Särge und Formalia.

 

Ich lebe in einer Zeit der Umbrüche, auf der Suche nach neuen, mir entsprechenden authentischen Feiern und Formen. Ich möchte mich in ihnen wiederfinden können, mich wie  auch die gemein-sam gelebte Zeit mit meinen Liebsten, mit all ihren Farben, Brüchen  und Facetten,  die spannung-sreichen wie die harmonischen. Ich möchte mein Leben hier in Würde gefeiert wissen.

 

Stille, Tönen und Singen, Rückblick und Trauer, Loslassen wie Vertrauen schöpfen zu Neuem:

für all dies bedarf es bei der Abschiedsfeier ganz vieler Zeit- um alle aufkommenden Gefühle im geschützten Raum zulassen und in Annahme und Versöhnung verwandeln zu lassen.

 

Singen und der Schutz einer feierlich verbundenen Gemeinschaft kann dabei helfen.

Ich persönlich möchte im Kreise mir naher Menschen hinübergehen, die mich singend und tönend begleiten, die achtsam sind und da, wenn ich sie brauche.

 

5 Jahre und 55 JubilarInnen, die Gruppe gross  genug, um in Fuelle zu feiern, das Foto klein genug, um im Netz unerkannt zu bleiben ;-)

 

Aus diesen Gedanken sind nun folgende Projekte entstanden:

 

 

 

1) Musik zum Sterben - end-lich leben

 

mandala auf dem monte verita/asconaseit meiner geburt steht mir ein engel zur seitefriedhof hermelsbach, siegen, wetsfalen

 

Persönliche Gedanken zum Projektvorschlag 

"Noch ein Jahr zu leben" im Frühjahr 2010

 

 

   Seit über einem Jahr sammele ich mit meinem Aufnahmegerät „Takes“ mit einem besonderem Ziel:  Musik, Klänge, Gespräche, Geräusche, Sounds für eine „Musik zum Sterben“. Mit einem ersten Einatmen bin ich in diese Welt gekommen, mit einem letzten Ausatmen werde ich bei Zeiten wieder hinüber gehen. Wie möchte ich den Übergang gestalten, wenn mir Gelegenheit dazu bleibt? Möchte ich Menschen um mich haben, die singen und tönen, oder möchte ich Stille und alleine sein? Von wem möchte ich mich verabschieden, möchte ich versuchen, zu vergeben und Vergebung geschenkt zu bekommen,  muss ich mich grämen, kann ich loslassen, mich aussöhnen?  Natürlich werde ich das erst in jenem Moment wissen, aber die gedankIiche  Vorbereitung auf den Sterbeprozess hin  führt mich unmittelbar in die Begrenztheit meiner Gegenwart und in aufmerksame Achtsamkeit. 

   Wenn Musik einen direkten Zugang zur Seele hat, wenn der Hör-Sinn der erste ist, der mir im Mutterleib geschenkt wird und der letzte ist, der mich verlässt, lange nachdem ich meinen letzten Odem ausgehaucht habe; wenn mir einzelne Musikstücke, seien es Opernarien, Instrumentalsoli, Balladen, Kinderlieder, oder die Stimme meiner Mutter, so unter die Haut gehen und das Herz öffnen können, wenn mein eigenes Singen, das meines Chores, oder der Gesang meiner Liebsten mir die Ängste vertreiben und Zutrauen schenken können- warum kümmere ich mich dann nicht jetzt darum, dass sie mich begleiten werden? 

   Natürlich kann ich der Einstellung sein: es wird sich dann schon alles ergeben, was soll ich mich heute darum sorgen? Was soll ich mein Leben jetzt mit Gedanken an so etwas Schweres wie den Tod belasten- ist das Leben nicht schon hart genug?

 

 

 

   Wenn es denn so weit ist, haben leider viele, auch Todkranke und zum Tode Verurteilte, das Gefühl, überhaupt nicht auf den Tod vorbereitet zu sein. Viele quält ein Gefühl des Versagens, die „wahre Arbeit“ auf später aufgeschoben zu haben, Herzenswünsche liegengelassen, den eigenen Weg geahnt zu haben, aber ihm nicht gefolgt zu sein. Oft findet sich auch ein Bedauern, das spirituelle Wachstum vernachlässigt zu haben und eine Bestürzung darüber, wie wenig echte Freude  ins Leben hineingelassen wurde. Dabei kann die Vorbereitung auf den Tod einer der tiefsten Heilungsakte sein, die im Leben möglich sind. Ich referiere in diesen Gedanken das für mich bahnbrechende Buch des amerikanischen buddhistischen Lehrers Stephen Levine: „Noch ein Jahr zu leben.“ Er geht das Experiment ein, zu Silvester eines beliebigen Jahres wirklich ernst zu machen und sich zu sagen: „Ab heute habe ich nur noch ein Jahr“, und dabei achtsam und bewusst wahr-zunehmen, was mit ihm geschieht. Natürlich ist die Versuchsanordnung eine gestellte, natürlich bin ich in einer anderen Lage als jede/r, der/dem von ärztlicher Seite eine ultimative Diagnose gestellt wird, aber, wenn ich wirklich ehrlich bin: was ist denn die Alternative? Ich weiß, dass ich sterbe, aber ich weiß nicht, wann. Wenn ich nicht von mir aus heftig an den eingefahrenen Grundfesten meiner Gewohnheiten rüttele, werde ich womöglich bedauernd spät erst feststellen, mein Leben nur halb gelebt zu haben.

 

 
   In vielen spirituellen Traditionen gilt es als weise, sich sein Leben lang auf den Tod vorzubereiten. Bei Todkranken ist oftmals ein wundersames Wachsen zu beobachten. Warum kann ich mit dieser Chance zur Heilung nicht jetzt beginnen? Was hindert mich? Habe ich nicht nur Angst vor dem Tod, sondern habe ich auch Angst vor dem Leben? Ich persönlich lebe mein Leben für gewöhnlich ziemlich oberflächlich, folge meinen körperlichen Empfindungen, hechele meinen wie wilde Affen umher-springenden Gedanken hinterher und lasse mich von so vielen äußeren Reizen verführen.

 
   Eine andere wichtige Facette der Auseinandersetzung mit meinem Sterben ist: was hoffe ich persönlich, was fühle ich, was denke ich: was wird nach dem Tod sein? Woran glaube ich, wie die Christen fragen? Findet das „eigentliche Leben“ dort statt, erwartet mich das Paradies? Was be-deutet die Vorstellung vom Danach für mein Jetzt? Woher kommt mir Hilfe, wie der Psalmist fragt? Welche Hilfestellungen bieten mir die angesagten religiösen Institutionen, ist die christliche End-zeitvorstellung mir wirklich nahe? Oder hoffe ich auf eine/n nette/n gnädige/n PfarrerIn, eine herzenswarme christliche Begleiterin, die sie mir vermittelt. Aber auch nur so weit helfen kann, wie ich in mir und für mich selbst schon in den Prozess der Vorbereitung und Wandlung eingetaucht bin, bevor ich auf der Intensivstation liege.


   Um mich auf das Experiment „ Noch ein Jahr zu leben“ einzulassen, um mich auf mein Hinüber-gehen vorzubereiten, um mir MEINE Musik auszuwählen, dazu möchte ich, dem Beispiel Stephen Levine´s und den Erfahrungen in unserer Gruppe folgend, einladen zum Wochenende

„ Musik zum Sterben - end-lich leben ".  20.-22.1.2012, Loreley,  Info unter Seminare >

 

 Verwendete Bücher zum Thema in Auswahl :


  - Stephen Levine, Noch ein Jahr zu leben, Rowohlt TB 60494, leider vergriffen,

ich empfehle als Ergänzung sein Buch

Wege durch den Tod, ISBN 9783933496119


- neu erschienen und empfehlenswert:

Ulrike Scheuermann, Das Leben wartet nicht, Knaur Mens Sana

ISBN 9783426875551


 - Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben & vom Sterben O.W.Barth 2002,

auch in TB ISBN 9783426875285

 

 

Im Innern, eine sagenhafte Ausstellung 2004 Christuskirche


 

2)

Die FährLeute Rheinland- ein Chor für Übergänge 

 


„Der Fluß ist überall zugleich, am Ursprung und an der Mündung, am Wasserfall, an der Fähre, im Meer, im Gebirge, überall, zugleich. Für ihn gibt es nur Gegenwart, nicht den Schatten Vergangenheit, nicht den Schatten Zukunft.“
( Vasudeva, der Fährmann in Hermann Hesse, Siddharta)

Wir, ein freundlicher Kreis achtsamer und singender Menschen aus dem Raum Köln/Bonn, haben uns zusammengefunden, um uns und denen, die uns anfragen, als  klingender Trost in Sterben, Tod und Trauer zur Seite zu stehen. In der Begleitung Todkranker, Sterbender und in  der  Gestaltung von  Trauerfeiern entwickeln sich neue Formen. Immer mehr Menschen finden im Singen und seiner lebendigen Gemeinschaft Kraft und Trost, und möchten diesen Halt auch mit ins Hinübergehen nehmen, und:  Viele Menschen sind sehr zutiefst berührt während sie in der Mitte einer tönenden Runde liegen, besungen und betönt werden:

“So möchte ich sterben“- ist oft der Tenor nach solch einer Runde.

Ich für mich persönlich frage mich: „Was will ich mehr?" 


 Daraus entsprang unser Fährleute-Gedanke für die Region Köln/Bonn. Wir freuen uns über die Vorbilder in der Schweiz, in Aachen und in Mainz. Ich träume: So wie die Nächte der spirituellen Lieder in ganz Deutschland wachsen, wird es in wenigen Jahren auch eine landesweite Abschieds-Chor Bewegung geben. Wir haben uns bewusst für eine Öffnung auch Männern gegenüber entschieden und tragen daher den Namen Fährleute. Regelmäßige Treffen ( derzeit monatlich) bilden die Basis für unsere Gemeinschaft, wir singen, wir tauschen uns aus und teilen uns mit, wir planen Veranstaltungen und bauen an dem organisatorische Gerüst, aus dem heraus wir nach außen gehen können. Wir bereiten uns vor, auf Anfragen flexibel eingehen zu können- der Tod hat ja seinen eigenen Terminkalender- und freuen uns über weiteren Zuwachs.


Treffen 2012

Do, 9.2. im Tor 28, Köln

Do 8.3., Di 10.4., Di 1.5., Mi 6.6.je 18Uhr30h

 

Kontakt:

Rosemarie Breuer 02233 716437


 

 

 

 

 
Biografie:
  

Ich bin Dieter Wienand, Jahrgang 1959, Musiker und Anstifter zum frohen Singen. Ich blicke auf eine über 20 jährige musikpädagogische Erfahrung als "traditioneller" Instrumentallehrer und Musikschulleiter zurück. Heute bin ich Anleiter zum freien Singen, Obertonsänger, Entdecker außergewöhnlicher Klangräume und Bariton im Düsseldorfer Obertonchor. Ich konzertiere und lehre in ganz Europa die Freude an der eigenen Stimmentfaltung und dem gemeinsamem Klang.

 

Diesen Klang zu finden, haben wir uns Anfang 2008 im "Singen wie im Himmel Chor" zusammengefunden. Wir sind eine bunte Mischung von derzeit 23 jungen und alten, frohen und spirituell interessierten Menschen unterschiedlichster Religion und Lebensauffassung. Uns führt das gemeinsame lebendige Interesse an schönem Zusammenklang, Obertönen, musikalischer Gemeinschaft wie auch an gemeinsamer persönlicher Entfaltungs-Arbeit zusammen.

Wer den Film "Wie im Himmel" gesehen hat, ahnt, worum es hier geht.

Wo wir auftreten, stiften wir zum gemeinsamen Singen an.
 
Ich sehe mich auf einem sehr persönlichen spirituellen Weg, der, historisch betrachtet, am ehesten mit dem Begriff "Mystiker" zu umschreiben wäre. Im Hineinführen in einen Raum der Sammlung, der Stille, der Achtsamkeit, der Versenkung in Musik und Meditation kann ich ein Wegbereiter und Wegbegleiter mystischer, auch All-Eins-Seins-Erfahrungen genannt,  sein.

 

vor der Klosterkirche maria laach


 
Einige Worte zum Begriff "Mystik":

 

   "Mystik" ist in der Umgangssprache leider ein ungenauer, schillernder und von Ängsten vor  Dunklem und Unheimlichem  besetzter Begriff geworden. Er weckt  Assoziationen an Computer-spiele mit bedrohlichen Burgen und furchterregenden Gestalten. Oder er vermittelt uns etwas, das sich anfühlt wie gebeugt Ehrfurcht-Gebietendes vor den großen Heiligen vergangener Jahrhunderte, fern des eigenen Lebens und der persönlichen Möglichkeiten im Alltag heute.


   Das ist schade, geht es doch im  mystischen Erleben um die Ahnung des Eins-Seins und Werdens, der "unio mystica", wie sie von den uns Vorangegangen benannt wurde: um das jedem und jeder mögliche unbeschreibbare Erleben-Dürfen  einer begnadeten Erfahrung von Erfüllt-Sein und Sinn.Den Boden  dafür können bedingungslose Liebe, Dankbarkeit, Freude, Stille, Versenkung Singen und Tönen, Meditation und Achtsamkeit bereiten. Die Erfahrung des Eins-Seins mit dem Göttlichen, dem BeGlücktwerden von Liebe, der Feier grenzenloser Seeligkeit wie Verbundenheit und folglich der Hinführung zum Wesentlichen in diesem meinem Leben ist jedoch und letzlich ein Geschenk, daß  nicht "erarbeitet" oder "verdient" kann.

 

Sie kann nur im (Los)Lassen geschehen.

 

   Und, diese Erfahrung führt in eine Spiritualität im Alltag, die nicht mehr zwischen "profanem" und "heiligem" Raum unterscheidet, sondern die Einzigartigkeit eines jeden Augenblickes feiert.
    MystikerInnen gab und gibt es zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Die mittalterlichen MeisterInnen von Meister Eckhart bis Mechthild von Magdeburg, von Rumi bis Franz von Assisi, von der heiligen Hildegard bis Johannes vom Kreuz wurden berühmt zu Lebzeiten und sind uns heute bekannt dank ihrer Überlieferung. Sie haben uns durchlebte Weisheiten ihrer oft entbehrungsreichen Erfahrung in Gedichten, Liedern und Texten hinterlassen. Diese können uns eine große Hilfe auf dem Weg der Wiederentdeckung einer tiefen, lebendigen von Erfahrung gespeister und von  Institutionen befreiten Spiritualität sein. Sie berichten von einem Weg des Eins-Werdens, der geprägt ist von brennender Sehnsucht, Hingabe wie Aufgabe, Geduld, Mut, Freude und such von langen Zeiten abgrundtief - dunkler Nacht. Sie machen mir unmißverständlich deutlich: not-wendig ist, daß ich mich auf den Weg mache.

   Aus vielen spirituellen Traditionen wird die Weisheit überliefert: "Folge nicht blind den getrampelten Pfaden, suche drängend jetzt, was die Alten suchten, und tue es mit feurigem und liebendem Herzen!"

 

 
   Auf Grund eines "All-Eins-Seins"-Erlebnisses aus heiterem Himmel mit 18 jugendlichen  Jahren studierte ich evangelische Theologie, weil ich dort Auskunft, Rat, Hilfe, LehrerInnen und Wegweiser  zu finden erhoffte. In der lebensfernen, abgehobenen Wissenschaftlichkeit theolo-gischer Denkmodelle aber gab es für mich keine Resonanz, geschweige denn Begleitung auf dieser Suche. Mehr und mehr nimmt sich heutzutage wieder, Gott-sei-Dank, in Leben wie in Büchern, der Schatz der Mystik neuen Raum, in Religionen und Spiritualität, wandelt mich und bringt mich auf den Weg.

 

   Für den  christlich-westlichen Weg darf ich an dieser Stelle Pierre Stutz für seine ehrlichen, aufschlussreichen Bücher danken, Williges Jäger für sein kompromißloses, klares Denken, Anselm Grün für seine handfeste, praktische Lebenshilfe, Graf Dürkheim für die Zuspitzung in der Formulierung  "Alltag als Übung". In der Achtsamkeit des Alltäglichen liegt für mich die wahre "Kunst des Lebens " ge- und verborgen.

 

   Ich danke Neil Douglas-Klotz von ganzem Herzen  für seine Rück-Übersetzung des Vater-Unser´s in die aramäische Sprache, dem ABWUN, und für seine Arbeiten in Schrift, Wort, Musik und Tanz. Das ABWUN hat mir die wahrlich umwälzende Kraft und Essenz der Botschaft Jesu wiederentdeckt, jenseits der unaufmerksam dahinhingeleierten Formeln, und meinen Horizont der Wiege der christlichen Botschaft,  dem nahen Osten hin, fulminant erweitert.

 

 

 

   Die Reisen  nach Indien, Japan und in die Mongolei haben mich Demut, Bescheidenheit, Offenheit und Gastfreundschaft gelehrt. Die unfaßbare Präsenz einer mongolischen Schamanin, das entwaffnende Vertrauen eines Yogananda, die prägnante Klarheit eines Kobo Daishi, die hingebungsvolle Frömmigkeit muslimischer Freunde sagen mir: lange Zeit empfand ich Inhalt und Ende der "Morgenlandfahrt" Hermann Hesse´s als für mich unbefriedigend, ohne- ich bin ganz ehrlich- ein "Happy end", seltsam unpräzise.


Bis mir aufging: er schildert einen Prozess, eine Entwicklung, die sich entfaltet ins Jetzt und bis heute.Das bin ICH auf dem Weg, der dort geschildert wird.Und wenn ich mich ehrlich öffnen und mitteilen kann, beginnt ein "Wir", und als "Wir" sind gemeinsam auf dem Weg, auf der Morgenland-Fahrt ins eigene Innere wie das der Gruppe.

Da gibt es keinen Weg, kein Ziel, kein Ende- es gibt nur- und da zitiere ich gerne Joachim  Ernst Berendt- Gehen.

Und darin: finden.

 

"Morgenland" ist jetzt, Abend- und Morgenland finden inwendig statt, und "im außen" sind sie so durchdrungen und einander befruchtend wie voneinander abhängig, daß die Kruzifixe in den westlichen Klassenzimmern von alleine von den Mauern fallen werden, der Yoga in seiner westlichen oft kommerzialisierten Form in die indischen Großstädte zurückkehrt und der japanische Hang zur technischen Perfektion die Ästhetik von Leere und Form  neu entdeckt.

 

"Es gibt viele Lampen, aber nur ein Licht", sagen die Sufis.
"Religion trennt, Spiritualität verbindet", schreibt Joachim-Ernst Berendt.


Ich bin froh, endlich Weggefährten und BegleiterInnen gefunden zu haben.
 
In großer Dankbarkeit und Gedenken an Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Mahatma Gandhi und Joachim-Ernst Berendt. Und an Amma, die in ihren Umarmungen unendliche Liebe schenkt.

                                            

 

 

die mongolei- mit pfeife

 

Sprechen Sie mich zu all diesem offen und unverbindlich an.